5 gute Beispiele für erfolgreiches Inbound-Marketing

Kategorie:

  • Generell

Veröffentlicht: 16. April 2026

Lesezeit: 5 Minuten

Wie sieht erfolgreiches Inbound-Marketing in Aktion aus und was kannst du dir davon abschauen?

Ein Herz, ein Daumen und ein Wow umschwirren den Text von 5 gute Beispiele für Inbound-Marketing

Das Wichtigste:

  • 5 Beispiele deutscher Inbound-Strategien
  • Liebscher & Bracht: YouTube-Erfolg durch Zielgruppenverständnis
  • Wenig Hair: Problemlösung als Movement durch Blog und Affiliate-Marketing
  • Jonas Arleth: Expertenstatus und Vertrauensaufbau
  • KriegundFreitag: Monetarisierung nur über Instagram
  • Gehirngerecht Digital: Erfolg über LinkedIn-Positionierung

Ich beschränke mich in dieser Liste auf deutsche Beispiele, weil diese einfach generell schwieriger zu finden sind!

Liebscher & Bracht: Inbound-Erfolg über YouTube

Der Lieblings-YouTube-Kanal meiner Mutter!

Liebscher & Bracht haben mit einer simplen YouTube-Content-Strategie angefangen: hilfreiche kurze Videos für die kleinen und großen Wehwehchen älterer Personen.

Alleine mit dieser Strategie haben sie sich eine Followerschaft von über 2 Millionen Abonnenten aufgebaut.

Ein schönes Take-away: Man muss keine High-End-Ausrüstungen haben, um erfolgreiche Videos zu produzieren.

Vielleicht hattest du auch schon mal die Ausrede im Kopf: Ich brauche erst ein 500-€-Mikrofon, eine Spiegelreflexkamera und 3 Kurse im Videoschneiden, bevor ich YouTube-Videos produzieren kann.

Das stimmt nicht. Liebscher & Bracht haben mit super einfach produzierten Inhalten angefangen: Kamera, zwei Personen, eine Übung – fertig.

Viel wichtiger als die Qualität der Videos ist es, die Bedürfnisse der Zielgruppe zu verstehen und Content zu erstellen, der Probleme löst.

Ihre Inhalte sind perfekt abgestimmt auf ältere Personen und ihre Schmerzpunkte (im wahrsten Sinne des Wortes) im Alltag.

Zu ihrem Erfolg ist neben dem guten Content natürlich auch noch zu sagen, dass sie sich generell einen sehr guten und wachsenden Markt ausgesucht haben.

Ein ganz kurzer Ausflug zum Thema Positionierung und Business-Modell: Die vier gewinnbringendsten Märkte sind:

  • Gesundheit
  • Finanzen (und alles, was Geld bringt)
  • Beziehungen
  • Persönliche Entwicklung/Lebenssinn

Hier gibt es kapitalistisch gesagt »immer Geld zu holen«, weil sie einfach grundlegende Bedürfnisse der Menschen abdecken.

Wenig Hair: Inbound-Erfolg mit einem Blog

Über Christos bin ich zufällig über LinkedIn gestolpert. Ich bin zwar nicht direkt seine Zielgruppe (wer mich live kennt, weiß, dass ich vielleicht ein klein wenig weit entfernt von einer Glatze bin), aber ich war von Anfang an von seiner Strategie begeistert.

Er hat mit seinen Inhalten ein Movement um das Thema »Glatze« aufgebaut. Angefangen mit einem Blog über Newsletter, YouTube etc. nutzt er jedes Tool der Inbound-Kiste, um Menschen dabei zu helfen, stolz auf ihre Glatze zu sein (oder zu werden).

»Wenig Hair« ist ein schönes Beispiel dafür, wie gut Content-Marketing in einer »kleinen« Nische im B2C funktioniert.

Als Angebot hat WenigHair Onlinekurse und Affiliate für Produktempfehlungen. Affiliate-Marketing ist oft ein unterschätzter Weg für deine Content-Strategie, um deine mühevoll erstellten Inhalte zu monetarisieren.

Hier geht es zur Seite von wenighair

Jonas Arleth: Inbound-Erfolg mit zwei Zielgruppen

Über Jonas bin ich vor einigen Jahren gestolpert, als ich mich damals als Webdesigner selbstständig gemacht habe.

Jonas ist seit Jahren fleißig dabei Inhalte zu erstellen, die Selbstständigen im Webdesign-Bereich helfen, ihr Business voranzutreiben. Angefangen hat er auch mit einem einfachen Blog. Dann hat er einen Podcast dazu genommen und mittlerweile ist er auch auf YouTube vertreten.

Das Spannende ist, dass Jonas es mit seinem Content geschafft hat, gleichzeitig zwei unterschiedliche Zielgruppen von sich zu begeistern. Er hat Selbstständigen mit seiner Expertise gezeigt, wie er seinen Weg gegangen ist und sie das auch machen können, aber dadurch auch gleichzeitig Firmen von seinem Wissen und seinen Fähigkeiten überzeugt.

Sein Geld macht er mit Onlinekursen (von denen ich selbst mal einen gekauft hab’!) und dem Bauen von Webseiten mit Webflow. Hier geht’s zur Seite von Jonas Arleth.

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KriegundFreitag: Inbound-Erfolg über Instagram

KriegundFreitag ist einfach sauwitzig.

Punkt.

… na gut, und er ist ein gutes Beispiel dafür, dass man keine Website braucht, um Geld zu verdienen.

Der Künstler und Comedian ist nur über Instagram unterwegs und verkauft darüber Tickets, Bücher und Originale.

Für viele Künstler, Fotografen und Videografen funktioniert Instagram als Kanal sehr gut. Und meiner Meinung nach wird von Agenturen, Unternehmen und Dienstleistern das Medium »Bild« falsch genutzt oder unterschätzt.

Mit einer guten Strategie, die auf Infografiken beruht, kann man mehr Aufmerksamkeit erzeugen, als man glaubt. So etwas, wie Katja Berlin mit den „Torten der Wahrheit“ macht, kann auch für jegliches Angebot funktionieren, wenn du die richtige Positionierung dafür findest.

Das Bild muss einfach einen gewissen Mehrwert liefern. Es sollte unterhalten, inspirieren oder dem Betrachter etwas auf schnelle und leicht verständliche Art und Weise beibringen.

Hier geht es zum Instagram-Kanal von KriegundFreitag.

Gehirngerecht Digital: Inbound-Erfolg über LinkedIn

Ja, okay, ich muss uns natürlich hier am Ende selbst erwähnen – sorry!

Den ganzen Erfolg der Gehirngerecht Digital haben wir unserer Inbound-Strategie zu verdanken.

Um auf uns aufmerksam zu machen nutzen wir einen Blog und LinkedIn. Zu Beginn war LinkedIn für ca. 70–80 % unseres Erfolgs verantwortlich. In der Zeit bin ich auch Top Voice für das Thema digitale Barrierefreiheit bei LinkedIn geworden (und bin es noch bis heute).

Dann hat auch unser Blog nach und nach Fahrt aufgenommen und sorgt mittlerweile für mehr Aufmerksamkeit. Zusätzlich hat auch unsere Strategie mit haptischem Merch in Form von Postern und Stickern richtig gut funktioniert. Ähnlich wie WenigHair unterstützen wir damit ein Movement, an dem Menschen teilnehmen möchten!

Wir haben in über 3 Jahren kein einziges Mal den Hörer in die Hand genommen oder Cold-E-Mails geschrieben, um Kunden zu bekommen und haben trotzdem zeitweise über 50k im Monat an Umsatz gemacht.

Mehr zu unserer Story und wie wir das im Detail gemacht haben, erfährst du in einem Video, wenn du dich für unseren Newsletter anmeldest.

Was kannst du daraus für deine Inbound-Strategie mitnehmen?

Um selbst mit deiner Inbound-Strategie Erfolg zu haben, solltest du dir klar darüber sein:

  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Welche Probleme will ich ihnen helfen zu lösen?
  • Welche Inhalte und welches Medium eignen sich am besten dafür (Text, Bild, Video)?
  • Was machen andere in dem Bereich und wo gibt es eine „Lücke“?

Jeder der hier genannten Beispiele hat nicht einfach nur Inhalt erstellt und gehofft, dass etwas passiert. Einige von ihnen waren First Mover in ihrer Nische (Liebscher & Bracht) oder haben etwas, was sie einzigartig macht.

Als wir anfingen, wussten wir: Barrierefreiheit zu lernen ist schwer. Also haben wir es als unsere Aufgabe gesehen, es leicht zu machen.

Wenn du noch nicht die richtige Idee hast, wie so eine Strategie für dich aussehen kann, schau mal in unseren Trainings vorbei!

Tobias Roppelt steht mit seinen Armen verschränkt und lächet in die Kamera.

Über Tobias Roppelt

Hi, ich bin Tobias, ein Mitglied (und Gründer) der Inbound-Bande. Ich kümmere mich um die richtige Außenwahrnehmung der Bande und sorge für Leads!

Du hast weitere Fragen?

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Häufig gestellte Fagen

  • Kann man auch ohne eigene Website online Geld verdienen?

    Ja! Der Künstler KriegundFreitag macht sein Geld zum Beispiel nur über Instagram.

  • Brauche ich teures Equipment für eine erfolgreiche Inbound-Strategie?

    Nein, ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und „Pain Points“ der Zielgruppe ist wichtiger als eine High-End-Produktion.

  • Wie finde ich die richtige Nische für meinen Content?

    Marktlücke finden. Es gibt immer eine! Was machen andere nicht, dass du anbieten kannst? Dinge leicht zu erklären ist zum Beispiel ein unterschätzter USP in vielen Branchen.

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